Teil 2:

Patricia Schwennold - treffsichere Prognosen und gute Nachrichten en masse

Die groĂźen Leistungen der Patricia Schwennold

“Ich habe noch nie danebengelegen“ [4] behauptet die große Patricia Schwennold zu Recht, denn sie arbeitet “streng wissenschaftlich“ [1, 9, 11, 12, 13]. Und Beispiele für ihre großartigen Fähigkeiten gibt es dafür natürlich auch in rauen Mengen. Bösartige Zweifler werden jetzt sagen, die oben erwähnten Prognosen (Kanzler Stoiber und der Anschlag auf den Reichstag) seien ja schon mal nicht eingetreten und deswegen wären die 100% ja leicht übertrieben, aber denen rufe ich zu: Quatsch! Natürlich hatte die große Patricia Recht behalten mit ihren Prognosen! Ganz gewiss waren zum Zeitpunkt ihrer Stoiber-Prognose die ihr vorliegenden Daten nicht vollständig, denn dass Schröder Kanzler bleibt hat sie mehrfach vorhergesagt [3, 4, 8, 9, 10]. Und auch wenn sie die Elbeflut nicht vorhergesehen hatte (…weil sie nicht nachgeschaut hat [11]), die Auswirkungen dieser Katastrophe auf die Bundestagswahl hat sie deutlich vorhergesehen: Schröder gewinne die Wahl, da der Wahlkampf auf eine Schlammschlacht hinauslaufe und damit ende, dass die SPD eine Art Skandal von Stoiber aufdeckt. [9] – jeder der sich an die Bilder der Elbeflut erinnert wird zustimmen müssen, dass das Wort Schlammschlacht für diese Katastrophe absolut passend war und mit dem Skandal, den die SPD aufgedeckt hat, war mit Sicherheit Stoibers Auftritt in der Talkshow bei Frau Christiansen gemeint, als Stoiber die Moderatorin mit “Frau Merkel“ ansprach.

Und der Anschlag auf den Reichstag? Ich bin jedenfalls überzeugt, dass diese unglaubliche Frau auch damit Recht hatte. Vermutlich wollten unsere Politiker das Volk nicht verunsichern und haben deshalb über diesen – wahrscheinlich auf Grund der exakten Prognose von Frau Schwennold in letzter Sekunde vereitelten!!!! – Anschlag absolute Geheimhaltung verfügt.

Patricia Schwennold - die Ăśberbringerin der guten Botschaft!

Nicht selten zieht es die große Patricia hinaus in die Ferne – weg aus dem idyllischen Kötzting [7] im Bayrischen Wald, hin zu denen, die ihren Beistand so bitter nötig haben. Denn so ziemlich überall verheißt sie Hoffnung in diesen wirtschaftlich so schweren Zeiten: “Durch Neuansiedlung von Betrieben wird es zu einer Verringerung der Arbeitslosigkeit kommen.“ [3] oder “Für Wittgensteins Wirtschaft macht sie eine zuversichtliche Voraussage“ [4] oder “… der Ort wird nicht so hart von der andauernden Wirtschaftskrise betroffen werden.“ [13] Ich bin sicher, dass dies kein Zufall ist! Denn die große Patricia Schwennold weiß “… auch Städte lassen sich berechnen: Man muss nur statt des Geburts- das Gründungsdatum nehmen und die Längen- und Breitengrade.“ [1, 8]. Und deshalb besucht sie genau die Städte, die in eine positive Zukunft schauen dürfen. Danke, Patricia! So erhöht sie die Zuversicht der Bevölkerung und geht als Sinnbild der Hoffnung durchs Land – da wo sie auftaucht, werden blühende Landschaften entstehen oder zumindest die Kultur gefördert(…wird ein sozial-kulturelles Projekt auf den Weg gebracht, wofür der Bürgermeister die Lorbeeren ernten wird [6]).

Ich selbst bin schon fast am Verzweifeln, denn in meiner Heimatstadt warte ich nun schon seit fast 2 Jahren vergebens auf sie. Ob dies bedeutet, dass die Zukunftsaussichten hier bei mir in Mainz nicht so rosig sind? Aber dank ihrer zielgenauen Analysen kann ich mich ja informieren, wo es bald wieder aufwärts gehen wird – vielleicht sollte ich einfach einen Umzug ins Auge fassen!

Noch mehr Vorhersagetreffer von Frau Schwennold …

Ihre wahre Meisterschaft zeigt sich jedoch bei ihren knallharten und absolut zutreffenden Prognosen über weltbewegende Ereignisse. Hatte sie nicht vorausgesagt, dass Deutschland Vize-Weltmeister wird? Natürlich hat sie das [9]! Und man muss schon sehr bösen Willens sein, um die “unerträgliche Hitze“ [10], die sie für Ende August 2002 in Duisburg vorhergesagt hatte, als Fehlprognose zu deuten. Wer dies tut, scheint von gefühlten Temperaturen noch nichts gehört zu haben! Und wer dann noch behauptet, ihre Prognose “zwischen dem 30. August und 14. September ein Erdbeben, das zwar hauptsächlich in Aachen aber auch in Duisburg zu Schäden führen wird“ [10] wäre ebenfalls daneben gewesen (... da es zwar ein Erdbeben in Aachen gab, dieses aber bereits am 22.7. - also einen Monat vor dieser Prognose – stattfand und außerdem keine Schäden in Duisburg verursacht hätte), der muss von allen guten Geistern verlassen sein. Die Schäden dieses Erdbebens waren rein feinstofflicher Natur und reichten weit über Duisburg hinaus – oder haben die Kritiker eine bessere Erklärung für das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl vom 22.9.2002?

Egal welche Prognose man nimmt, immer wieder zeigt sie ihre Treffsicherheit:

  • Mit der Prognose “AuĂźenminister Fischer werde Ende September Opfer eines Attentats“ [4] sagte sie zielgenau das nur äuĂźerst knapp gescheiterte “Abwahlattentat“ der BundesbĂĽrger bei der knappen Bundestagswahl Ende September 2002 voraus!
  • Mit der Prognose “PalästinenserfĂĽhrer Arafat stirbt noch vor Juni dieses Jahres“ [4], prophezeite sie im April 2002 ebenso zielsicher die Tatsache, dass die israelische Regierung den “Tod“ der politischen Macht des greisen PalästinenserfĂĽhrers durch die Blockade seines Hauptquartiers einleitete!
  • “AuĂźerdem finden die Amerikaner bin Laden, aber erst Mai/Juni 2003“ [2] – auch hier zeigt sich wieder ihre zielgenaue, wissenschaftlich exakte Prognosetechnik (… die USA hält die Inhaftierung des Terroristenchefs aus taktischen GrĂĽnden mit Sicherheit geheim …)
  • “Vor einem Amoklauf an einer Schule im GroĂźraum Duisburg brauchen sich die Eltern nicht zu fĂĽrchten.“ [7], sagte sie voraus und selbstverständlich hatte sie auch damit Recht!

Die Reihe solcher Beispiele könnte ich beliebig fortsetzen, aber ich will den Leser nicht langweilen. Nur noch soviel: Der Euro wird bald wieder abgeschafft werden [3, 4, 7, 9], da er weiter an Wert verliert und die Inflation steigt! Da ist sich die unübertreffliche Patricia wirklich sicher, und wenn sie es so oft wiederholt, dann wird es ganz gewiss auch so eintreffen (... und wer hier von Deflation und zu hohem Euro schwafelt, der soll nur mal abwarten ...)!

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© Michael Kunkel im Mai 2003